Die Lösungsorientierte Maltherapie LOM® ist eine kunsttherapeutische Methode, die das Malen und die Funktionsweise unseres Gehirns als Möglichkeit nutzt, Veränderungsprozesse gezielt einzuleiten und zu begleiten.“ (Bettina Egger)
Dass Bilder Emotionen steuern, wissen wir durch Werbung und Medien. Auch unsere belastenden Gefühle sind mit Bildern verknüpft. Im LOM® werden diese Bilder durch neue, positiv besetzte Bilder ersetzt.

LOM® Was erwartet mich

In einem vorausgegangenen Erstgespräch haben Sie mit mir Ihr konkretes Anliegen/Problem erarbeitet. In Verbindung mit diesem Anliegen erhalten Sie dann eine Bildaufgabe – eine Metapher (die keinen Bezug zum Ausgansanliegen hat) oder ein erinnertes Bild. Das Bild wird dann langsam und mit hingebungsvoller Aufmerksamkeit gemalt. Beim Malen entsteht Kontakt zum Bild, der zu weiteren Schritten führt.
Sie malen im Stehen an einer Wand auf großformatigem Papier und benutzen dazu Ihre ungeübte Hand. Es steht Ihnen eine reiche Palette an hochwertigen Gouache Farben von Lascaux® zur Verfügung. Die Bildaufgaben sind für Malungeübte und für Geübte geeignet.

Mit dem Malen von Metaphern und gehirngerechten Bildern entstehen neue, passendere oder hilfreichere innere Bilder, die Gefühle und Handlungen so steuern, dass neue Möglichkeiten im Leben entstehen können.
Bei Bedarf sind wir im Gespräch, aber der Schwerpunkt liegt beim Malen.
Ich bin für Sie da.
Für LOM® eignet sich in der Regel das Einzelsetting. Bei dem Wochenendkurs LOM®IMPULS arbeiten wir in einer Kleingruppe von 3-4 Malenden. Siehe AKTUELL.

LOM® ist geeignet bei:
- Ängsten
- Überforderung, Stress, Depressionen
- Psychosomatischen Beschwerden
- Chronisch verlaufenden somatischen Erkrankungen
- Beziehungsproblemen
- Überforderung aufgrund einer neuen Lebenssituation (z.B. Pensionierung, Auszug der Kinder)
- Abschiede (z.B. Trennungen, Todesfall)
- Traumatischen Erlebnissen (z.B. Unfall, Krankenhausaufenthalt, schwere Geburt, Gewaltereignis)
„Wenn Menschen ins Lösungsorientierte Malen kommen, haben sie vielleicht schon viele, ernste und auch teilweise wirksame Lösungsversuche hinter sich. Es wäre vermessen zu denken, dass ich einen noch besseren Einfall zur Lösung habe. Ein weiterer Lösungsansatz kann nie über den Verstand und das Bewusstsein gefunden werden, denn diese Möglichkeiten haben die Malenden meistens bereits ausgeschöpft. In dem Sinne kann die Lösung nicht im Inhalt, in dem was denkbar ist, liegen, sondern nur in der Erweiterung der Wahrnehmung.“ (Bettina Egger) Vortrag: „Das Gehirn ist ein Bild gebendes Organ.“

Link: „Maltherapie- Raus aus der Ohnmacht“
LOM Hintergrund:
Die Lösungsorientierte Maltherapie LOM ist eine Kurzzeit-Therapie und gehört zu den drei am IHK entwickelten kunsttherapeutischen Methoden der Gestaltungs- und Maltherapie. Konzepte aus der Humanistischen Psychologie fließen in die kunsttherapeutische Arbeitsweise mit ein.
Im Gegensatz zu anderen kunsttherapeutischen Methoden ist LOM nicht auf Ausdruck, sondern auf Eindruck ausgerichtet. „Eindruck insofern, als unter Anleitung gemalte, klare einfache Bilder, erinnerte verstörende Bilder in den Hintergrund treten lassen und von den belastenden Emotionen befreien.“ Das Malen selbst verändert die Psyche. Bettina Egger und Jörg Merz konnten, empirisch belegt, in jahrelanger Forschung und mit Hilfe der Neurowissenschaften beweisen, dass Bilder, die beim begleiteten Malprozess LOM, nach gewissen Kriterien gemalt und mit bildwirksamen Mitteln in Ordnung gebracht werden, Emotionen ändern, und damit auch das Leiden.
„POM Personenorientierte Maltherapie und LOM Lösungsorientierte Maltherapie neutralisieren belastende Erinnerungen und stellen Sie in einen neuen, positiven Kontext.
POM und LOM sind zwei Methoden, zwei Seiten einer Medaille. Das Gehirn lässt sich nicht durch gutes Zureden davon überzeugen, dass etwas nicht wirklich schlimm ist, wenn es schmerzt. Durch die maltherapeutische Arbeit mit POM und LOM kann das Gehirn überzeugt werden, dass keine Gefahr in einem bestimmten Zusammenhang besteht.“ FHK Fachverband Humanistische Kunsttherapie

LOM wurde durch Fr. Dr. Bettina Egger und Jörg Merz, M. Sc., seit 1980 entwickelt. Gemeinsam verfassten Egger und Merz 2013 das Buch „Lösungsorientierte Maltherapie“ – Wie Bilder Emotionen steuern.
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