Je mehr ich mich akzeptiere, wie ich bin, umso mehr ändere ich mich.
CARL ROGERS
Oft ist uns nicht klar, wie unser nächster Schritt im Leben aussehen soll. Oder wie wir damit umgehen sollen, was uns immer wieder und wieder beschäftigt. Beim Malen im der personenorientierten Malen POM, über die wiederkehrende Auseinandersetzung mit den entstehenden Bildern, erkennen wir neue Wege und Perspektiven. Und dürfen erleben, dass das, was wir für ein Problem halten, auch Qualitäten von uns sind. Neue mutige Schritte können malend gefahrlos gemacht werden und die Gewohnheit, ständig auf das zu schauen was sein müsste, die innere Kritik, wird abgebaut. Bilder im Personenorientierten Malen werden nicht erklärt oder interpretiert, sie werden erfahren und geklärt. Dabei begegnen Sie Ihren eigenen Verhaltensweisen, Gefühlen und Gedanken und erlangen neue Erkenntnisse über sich selbst.

Selbstzweifel und Unsicherheiten hindern uns daran, uns so zu akzeptieren, wie wir sind.
POM Was erwartet mich

Beim Betreten des Malraums sind es die Farben, die das Herz höherschlagen lassen. Über 20 hochwertige deckende Gouachefarben von Lascaux® laden zum Entdecken ein und wecken unserer Sinne
Um einen direkten Zugang zu Ihren Gefühlen und aktuellen Themen zu erhalten, malen Sie im Stehen an einer Wand auf großflächigem Papier mit der ungeübten Hand. Wie in einer Improvisation nehmen Sie den ersten Impuls wahr und arbeiten an dem, was sich zeigt, weiter. So kann das Unbewusste bildhaft Form annehmen.
Wir beginnen ohne Themenvorgabe. Einfach mit der Wahl einer Farbe.
Bei Bedarf sind wir im Gespräch, aber der Schwerpunkt liegt beim Malen.
Ich bin für Sie da.
Einzeltermine nach individueller Absprache, Gruppentermine siehe Aktuell

Einzelsetting oder in der Gruppe (3-5 Personen)
Je nach Anliegen und Vorlieben. Ich berate Sie gerne.
In der Gruppe entwickelt sich ein Gefühl der Zugehörigkeit und Sie machen die Erfahrung, mit ihren Problemen nicht alleine zu sein.
POM Anliegen
Sie können mit einem konkreten Anliegen ins Personenorientierte Malen kommen. Oft aber zeigt sich das auch erst im Laufe des Malens. Hier ein paar Beispiele:
- Klären von Gedanken und Gefühlen
- Eigene Verhaltensmuster erkennen und verändern
- Stärken und Qualitäten entdecken
- Neue Perspektiven gewinnen
- Ängste abbauen
- Verletzungen und Enttäuschungen verarbeiten
- Stress reduzieren und Ausgeglichenheit finden
- Sich selbst besser kennenlernen

POM Hintergrund:
„In der Personenorientierten Maltherapie malen die Klientinnen und Klienten Bilder, die nicht vorbedacht sind, sondern im Moment des Malens entstehen. Die Maltherapeutin/der Maltherapeut begleitet diesen Prozess und achtet darauf, dass die Farbe langsam und im stetigen Kontakt zu dem, was entsteht, aufgetragen wird. Das Bild soll sich zu dem entwickeln, was es werden will – ein Bild ist ein Bild ist ein Bild. Über die Klärung des Bildes können die Malenden eigene Verhaltensweisen erkennen, probehandelnd neue Erfahrungen machen und diese in den Alltag integrieren.“ Textauszug aus der Website des „Instituts für Humanistische Kunsttherapie in Zürich“:
Bei der Personenorientierten Maltherapie (POM) ist die Begleitung durch die Therapeutin ein maßgebendes Element: Sie orientiert sich an der personenzentrierten Psychotherapie von Carl R. Rogers und beinhaltet die bedingungsfreie Annahme des Klienten (Akzeptanz), einfühlendes Verstehen (Empathie) und Echtheit (Kongruenz) des Therapeuten.

1978 baute Bettina Egger zusammen mit dem Psychologen Robert Wirz das Institut für Humanistische Kunsttherapie auf, um Kunsttherapie als eigenständigen Beruf zu etablieren und dafür eine fundierte Ausbildung anzubieten. Zusammen mit Urs Hartmann entwickelten sie dann daraus die „Personenorientierte Maltherapie“, kurz POM, und die „Lösungsorientierte Maltherapie“, kurz LOM. Heute gehört das IHK unter der Leitung von Urs Hartmann und Denise Huber zu den führenden Ausbildungsinstituten für Kunsttherapie in der Schweiz.
„Nicht weil es so schwer ist, wagen wir es nicht,
weil wir es nicht wagen, ist es so schwer.“
Seneca, um 50 n. Chr.
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